Der Fluorit stammt aus dem Schwarzwald, also Deutschland, konkret aus Hesselbach/Oberkirch. Diese Stufe habe ich von Erik Wagner gekauft.
Welche Ausrüstungsgegenstände waren im Einsatz:
- 2 Stück Raytech Mineralienbeleuchtungen, die eine Anregung mit 254 nm zulassen, additiv gäbe es bei diesen Leuchten noch die Möglichkeit sie über ein zweites eingebautes Leuchtmittel mit 365 nm anzuregen. Eine Anregung bei dieser Wellenlänge führt aber zu einer violetten Erscheinung des Fluorits, die unattraktiv und kontrastlos ist.
- Zwei Lampenstative Marke „Eigenbau“, um die beiden Raytech Leuchten optimal positionieren zu können.
- Die Nikon Z9 wurde als Kamera eingesetzt, Remote-Steuerung über ein MAC-Book Pro 16“ (via USB-C-Kabel mit der Software Smart Shooter verbunden).
- Sigma Makroobjektiv 1:2,8/180 mm in der 1 zu 1 Einstellung, mit der Kamera über den FTZ II Adapter verbunden.
- Stativ für die Kamera
- Das Bildsignal wurde auf den Eizo 32“ Bildschirm übertragen.
- Streulichtblenden aus Karton, um das niederwellige UV-Licht von den Augen fernzuhalten.
- Tesatur Klebeband, um das Okular zu verschließen.
Gearbeitet wurde mit der internen Fokusstacking Funktion der Kamera, 300 Einzelbilder mit der Fokusverlagerungseinstellung 4.
Die Belichtungseinstellung ist rein über das Histogramm geschehen. Es wurde darauf geachtet, in den Tiefen und Lichtern keine Beschneidung zu produzieren. Um die Aufnahmen durchzuführen war es nötig, den Raum abzudunkeln und mit ISO 2000 zu fotografieren. Dass damit verbundene, höhere Rauschen wurde als Kompromiss akzeptiert und danach mit entsprechender Rauschunterdrückung im RAW-Konverter DXO Photo Lab 8.0 erfolgreich reduziert. Da die Berechnung einer optimalen Rauschunterdrückung mehrere Stunden in Anspruch nimmt, wurde – zu Demonstrationszwecken – während der Veranstaltung mit einer leichten Rauschunterdrückung gearbeitet und so konnten die Ergebnisse gleich diskutiert werden.




